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Am
30. Januar 1933 feierten die Nationalsozialisten den Tag ihrer Machtübernahme
mit endlosen Fackelzügen durch das Brandenburger Tor. Die Ernennung
Adolf Hitlers zum Reichskanzler bedeutete nun das endgültige Aus
für die Weimarer
Republik und zwangsläufig auch der Demokratie. Dies verdeutlichte
sich, als Hitler die Auflösung des Reichstages am 1. Februar 1933
anordnete und somit die politischen Gegner als Kontrollfunktion ausschalten
konnte. Insbesondere sollten SPD und KPD, die stärksten Parteien
der Weimarer Republik, funktionsuntüchtig gemacht werden. Nach dem
Reichtagsbrand unterzeichnete man eine Notverordnung , nach der auf legalem
Wege verfassungsmäßige Grundrechte wie persönliche Freiheit,
Meinungs- und Versammlungsfreiheit außer Kraft gesetzt wurden, was
den Nationalsozialisten ermöglichte, ihre politischen Kontrahenten
zu verfolgen und zu vernichten.
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