Inhaltsverzeichnis der Ausgabe Nr. 11, November 2010

Die Wonnen des Multitaskings
Wir nennen es Literaturvermittlung in den Medien: Ein kurzer Werkstattbericht zur Entstehung der November-Ausgabe von literaturkritik.de
Von Jan Süselbeck

Schwerpunkt: Zum 100. Todestag von Lew N. Tolstoj

Essays

Musik als sensualistische Metapher
Zu Lew N. Tolstojs Werk und Wirkung, am Beispiel der „Kreutzersonate“
Von Ulrich Steltner

Glück, Unglück und Moral
Lew N. Tolstojs „Anna Karenina“ als Familienroman
Von Robert Hodel

Rezensionen

Ein Ratgeber für ein richtiges Leben
Lew Tolstois Textsammlung „Für alle Tage“
Von Daniel Henseler

Moralprediger oder Weisheitslehrer?
Lew Tolstoj als Lebensphilosoph
Von Felix Philipp Ingold

Krieg und Frieden
Im 100. Todesjahr von Lew Tolstoj thematisiert eine Reihe neu erschienener und wieder aufgelegter Primär- wie Sekundärtexte die wechselvolle Ehe des russischen Schriftstellers mit Sofja Tolstaja
Von Behrang Samsami

Russischer Bildersturz
Eine neue Biografie zur Schriftstellergattin Sofja Andrejewna Tolstaja macht Schluss mit der Mär der egoistischen und geldgierigen Furie an der Seite Lew Tolstojs und entlarvt den Dichter als rücksichtslosen Egoisten
Von Thomas Hummitzsch

Von der Seelen(un)ruhe
Zur deutschen Erstveröffentlichung von Sofja Tolstajas neu entdecktem Roman „Lied ohne Worte“
Von Behrang Samsami

Tolstojs Religiosität, mosaikartig durchleuchtet
Martin Tamcke über eine spirituelle Biografie des russischen Dichters
Von Ursula Homann

Übersetzungen von Tolstojs „Anna Karenina“ ins Deutsche – eine Einladung zum Vergleich

Literatur-Nobelpreis für Mario Vargas Llosa

Von Säbeln und Utopien
Zum Literaturnobelpreis an Mario Vargas Llosa
Von Katja Carrillo Zeiter

Aus dem Archiv von literaturkritik.de über den Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa

Glosse

„Aufstand der Bürger“ oder Demokratie-Verächter?
Ein Plädoyer zur notwendigen Verteidigung der Politischen Klasse
Von Dirk Kaesler

Deutschsprachige Literatur

Still he’s rowling along
Die meisten lesen Arno Schmidt aus falschen Gründen. Vielleicht kann jetzt die gesetzte Fassung seines gefürchteten Buchungetüms Zettel’s Traum daran etwas ändern
Von Jan Süselbeck

Grimms Bruder
Zum Nachhören: Günter Grass’ „vielleicht letztes Buch“
Von Stefan Höppner

Ein Dichter von der traurigen Gestalt
Michael Krügers späte Lyrik
Von Felix Philipp Ingold

Parteienschelte
Robert Bracks Spurenlese in der deutschen Geschichte. In „Blutsonntag“ werden die Ereignisse um den Altonaer Polizeiskandal von 1932 aufgenommen
Von Walter Delabar

Shoot-out in den Bergen
Thomas Willmanns starkes Debüt, „Das finstere Tal“
Von Martin Gaiser

Schuld ist immer die Frau
Marlene Streeruwitz klärt den Lesenden in ihrem neuen Erzählband „Das wird mir alles nicht passieren….“ darüber auf, wie man Feministin bleibt
Von Rolf Löchel

Reise durch den deutschen Kulturbetrieb
Fritz J. Raddatz’ Tagebücher der Jahre 1982-2001 sind ein Dokument voller Eigensinn und Weltschmerz
Von Manfred Orlick

„Poesie ist das schlechte Gewissen der Literatur“
Durs Grünbeins Frankfurter Poetikvorlesung
Von Daniele Vecchiato

„Alles da, aber schon nicht mehr da“
Mit seinem neuen Roman „Das Zimmer“ beginnt Andreas Maier eine autobiografisch inspirierte Reise in die Welt der Wetterau, wie sie einmal war
Von Dietmar Jacobsen

Wälsungenblut, deutschreligiös
Ingo Niermann und Alexander Wallasch proben mit ihrem Porno-Roman „Deutscher Sohn“ die ultimative Provokation
Von Jan Süselbeck

Der Stein im Nacken drückt
Über Christoph D. Brummes Roman „Der Honigdachs“
Von Thomas Neumann

Schicksale aus dem Kulturleben Berlins
Günter de Bruyns spannende Essays verwirklichen eine poetische Geschichtsschreibung der Jahre 1807-1815
Von Manfred Orlick

Wunschvolle Gedanken
Zu der von Walter Fähnders herausgegebenen wundervollen Sammlung von Annemarie Schwarzenbachs Orient-Reportagen
Von Walter Delabar

Konsequent historisch
Über zwei neue Bände der Oßmannstedter Wieland-Ausgabe
Von Klaus-Peter Möller

Schlafender König – engagierter Dämon
Rüdiger Görner gibt Bettina von Arnims „Gespräche mit Dämonen“ neu heraus
Von Misia Sophia Doms

Wo ist der Himmel?
„Die Morgenröthe der Aufklärung, die Milderung der Sitten“: Johann Peter Hebel als Prediger
Von Alexander Weil

Der Kampf um den Mixer
Daniel Glattauers unterhaltsame und liebvolle Porträts seines heranwachsenden Neffen sind nun auch in Buchform erhältlich: „Theo. Antworten aus dem Kinderzimmer.“
Von Barbara Tumfart

Geistreiches Giftgrün
Falko Rademacher erklärt seine Hassliebe für Berlin
Von Daniel Krause

Wo Heimat und Heimatlosigkeit zusammenfallen
Über das Gesamtwerk der oberschwäbischen Chronistin Maria Beig
Von Anton Philipp Knittel

Hinweise

Über Dirk von Petersdorffs Gedichtband „Nimm den langen Weg nach Haus“

Von Mitarbeitern

Der achte Band der kritischen Studienausgabe von Caroline de la Motte Fouqués Werken und Schriften, „Edmund’s Wege und Irrwege“ herausgegeben von Thomas Neumann, ist erschienen

Krimis und Thriller

Die Verbrecher von nebenan
Ferdinand von Schirach legt 15 neue Justizgeschichten vor
Von Jutta Ladwig

Gelungener Brückenschlag
Birgit Giloys Roman „Liebe am Bosporus“ ist weitaus besser als es der Name vermuten lässt
Von Stephan Resch

Coole Socken
Robert B. Parkers „Alte Wunden“ zeigt den modernen Ermittler in seiner wahren Schönheit
Von Walter Delabar

Der lange Arm der Fürsorgeerziehung
Matthias P. Gibert erzählt in „Schmuddelkinder“ Lenz’ sechsten Fall
Von Thomas Swiderek

Ein Voodoo-Slasher auf dem Dorf
Sobo Swobodnik entspanntes Kriminalstück „Kuhdoo“
Von Thomas Neumann

Berliner Untergrund
D. B. Blettenbergs „Berlin Fidschitown“ lebt von den Einblicken in die Berliner Bunker- und Schachtanlagen
Von Walter Delabar

Konsequenz
Christopher Cook spielt in „Robbers“ mit den Elementen des Road-Thrillers
Von Walter Delabar

Die Geheimnisse der argentinischen Pampa
Ricardo Piglias kluger und anspielungsreicher Roman „Ins Weiße zielen“
Von Martin Gaiser

Biografisches

„Auf der Welt sein: im Licht sein, […] standhalten der Zeit“
Max Frischs Biografie, aufgeschrieben von Ingeborg Gleichauf
Von Natalia Shchyhlevska

Die Großstadt und ihr Dichter
Joachim Dyck schreibt über „Benn in Berlin“
Von Heribert Hoven

Das Leben der Bohèmienne
Cornelia Küchmeister, Dörte Nicolaisen und Ulrike Wolff-Thomsen haben einen hervorragenden Begleitband zu einer wunderbaren Ausstellung über Franziska Gräfin zu Reventlow erstellt
Von Rolf Löchel

Der Lack ist ab
Der von Manfred Chobol herausgegebene Band „Genie & Arschloch“ bietet die nicht ganz überraschende Einsicht, dass Künstler keine höheren Wesen sind
Von Anett Kollmann

Fremdsprachige Literatur

Lieber Karl May als Karl Marx
Der Literaturnobelpreis geht an Mario Vargas Llosa
Von Peter Mohr

„Die Richter des Jüngsten Gerichts“ und die türkische Justiz
Über den Kölner Autor Dogan Akhanli, seinen Roman über den Armenier-Genozid und seine Verhaftung in der Türkei
Von Norbert Mecklenburg

Einfach anstrengend und langweilig
Über Thomas Pynchons „Natürliche Mängel“
Von Thomas Neumann

Die Ur-Graphic Novel
Über Will Eisners Frühwerk „Ein Vertrag mit Gott“
Von Fabian Kettner

The Great American Novel
„Rost“ von Philipp Meyer
Von Martin Gaiser

Dracula für Anfänger
Über Matt Haigs vampiresken Familienroman „Die Radleys“
Von Thomas Neumann

Wunderbare Ergänzung einer großen Werkausgabe
„Ein ewiger Traum“ von Jorge Luis Borges versammelt Essays von einem Klassiker der Moderne
Von Manfred Orlick

Wer war Alejandro Bevilacqua?
In Alberto Manguels Roman „Alle Menschen lügen“ verschwimmen Wahrheit, Lüge und Fiktion zu einer dichtgewebten Narration über den Verlust von Identität im Exil
Von Ulrike Weymann

Stunde Null auf Französisch
Anne Wiazemsky schreibt mit „Mein Berliner Kind“ einen Roman über die (Liebes-)Geschichte ihrer Eltern im kriegszerstörten Deutschland
Von Behrang Samsami

Liebe, Sex und Tod
Tristan Garcias Roman „Der beste Teil der Menschen“ aus dem Paris der 1980er-, 1990er- und Nullerjahre
Von Martin Gaiser

Die Geburt der Freiheit aus der Gefangenschaft
Ein dokumentarischer Roman des ungarischen Autors István Örkény
Von Sabine Merten

Verwandlung
In Mircea Cartarescus Roman „Travestie“ werden die Gespenster der Vergangenheit zu Literatur
Von Daniel Henseler

Mit der Seele Liebe machen
„Die Sechzigjährige und der junge Mann“ von Nora Iuga rührt an ein Tabu
Von Anke Pfeifer

Literatur auf Rezept
Banana Yoshimoto schreibt uns gesund: Die japanische Autorin weist in ihrem Buch „Mein Körper weiß alles“ mit dreizehn Geschichten den Weg zu Selbstheilung und Glück
Von Lisette Gebhardt

Der grüne Krieger oder das Rätsel der japanischen Liebe
Christine Wunnicke gelingt mit der Novelle „Nagasaki, ca. 1642“ das Porträt einer historischen interkulturellen Begegnung
Von Lisette Gebhardt

Die Gabel in der Hand
Über Sofi Oksanens Roman „Fegefeuer“
Von Thomas Neumann

Kein Roman
Eins der besten Bücher Sergej Dowlatows endlich auf Deutsch: „Der Koffer“
Von Evgenij Unker

"Anna Karenina": Ergänzende Hinweise zum Übersetzungsvergleich

Literaturwissenschaft

Am Schluss bleibt nichts
Jürgen Brokoff schreibt eine Geschichte der reinen Poesie von Anfang bis Ende
Von Alexandra Campana

Ist Homer der Vater Europas?
Heinz Ludwig Arnolds vielseitige Studie über „Homer und die deutsche Literatur“
Von Ursula Homann

Sind wir alle Künstler?
Gabriele Feulner zum „Mythos Künstler“
Von Alexandra Pontzen

Von utopischen und anderen Phantasien
Walter Delabar und Frauke Schlieckau stellen einen Doppelband des Periodikums „Juni“ unter das Thema „Visionen, Träume, Albträume und Reflexionen des Phantastischen und Utopischen“
Von Redaktion literaturkritik.de

Kosmopolitisch oder eurozentrisch?
Der Weltbürger Goethe, international erforscht
Von Ulrich Krellner

Andacht zum Bedeutenden
Erstmals liegt der Briefwechsel zwischen Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach und Walther Wolfgang von Goethe in einer Edition von René Jacques Baerlocher und Christa Rudnik vollständig editiert und kommentiert vor
Von Berndt Tilp

Die Entdeckung des Gefühls
Reimar F. Lachers Sammelband stellt den Porträtsammler Wilhelm Ludwig Gleim vor
Von Stefan Diebitz

Fontane und die Biogra-Fiktion
Roland Berbig gibt einen Sammelband zu (auto)biografischen Texten und Reminiszenzen bei Theodor Fontane heraus
Von Clarissa Höschel

Begegnung mit einem ‚romantischen Klassiker‘
Über Detlef Kremers Handbuch zu E.T.A. Hoffmann
Von Nikolas Immer

Unstandardisierte Bildungsdiskussionen
Der von Ingwer Paul, Winfried Thielmann und Fritz Tangermann herausgegebene Band „Standard: Bildung“ beleuchtet sein Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven
Von Thomas Berger

Modellstudie zu einer Literatur in Fortsetzungen – Der von Nicola Kaminski und Volker Mergenthaler herausgegebene Band „Der Dichtkunst Morgenröthe verließ der Erde Thal“ beschäftigt sich mit der Rezeption von Eichendorffs Novelle „Viel Lärmen um Nichts“

Von Mitarbeitern

„tritt sie uns (…) fest gebaut entgegen“ – Clarissa Höschel beschäftigt sich mit C. F. Meyers Erstlingserzählung CLARA im Kontext des novellistischen Gesamtwerkes

Kunst- , Kultur- und Medienwissenschaften

Sind wir ,säkular‘ – und wie sind wir es geworden?
Neue Beiträge zum Problem der Säkularisierung
Von Daniel Weidner

Männliche Gefühle und gefühlte Männlichkeiten
Manuel Borutta und Nina Verheyen geben einen Sammelband über Männlichkeit und Emotion in der Moderne heraus
Von Rolf Löchel

Arbeit am Alter
Sabine Mehlmann und Sigrid Ruby gegen einen Sammelband zur „Un/Sichtbarkeit des alternden Körpers im Horizont des demographischen Wandels“ heraus
Von Rolf Löchel

Bedeutungsknoten
Claudia Benthien und Ortrud Gutjahr lassen die Beitragenden eines Sammelbandes den Zusammenhang von Interkulturalität und Gender in Sachen „Tabu“ erörtern.
Von Rolf Löchel

Die eine Frauenbewegung
Angelika Schasers Untersuchung der „politischen Lebensgemeinschaft“ von Helene Lange und Gertrud Bäumer in Neuauflage
Von Rolf Löchel

Theorie und Praxis ökologischer Lebensführung
Konrad Otts „Umweltethik“ als Leitfaden zum rechten Umgang mit der Natur
Von Walter Wagner

Es geht auch ohne Kaiser
Hildegard Kretschmer-Mellenthins „Städteführer Wien“ und der von Christian Brandstätter herausgegebene Bildband „Wien“ zeigen nicht nur die k. u. k.-Herrlichkeit der österreichischen Hauptstadt
Von André Schwarz

Weder Kairos noch Wiederkehr
Matthias Bickenbach zeigt „Das Autorenfoto in der Medienevolution“ in der Nahaufnahme
Von Sandra Markewitz

Genialische Schnipsel
Sven Hanuschek bringt „Dick und Doof“ zu Ehren
Von Daniel Krause

Jenseits der Bescheuertheitsgrenze
Über das Buch zum „Science Fiction Jahr 2010“
Von Rolf Löchel

Standardwerk – Das „Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung“ in dritter gegenüber der zweiten geringfügig erweiterten Auflage

Von Mitarbeitern

Eine Ästhetik der Kälte – Über Susanne Kauls und Jean-Pierre Palmiers Einführung in Stanley Kubricks Filme und Filmästhetik

Philosophie und Soziologie

Rasse gibt es nicht
Der Band „Gemachte Differenz“ ist ein wichtiger Beitrag gegen aktuelle Rassismen in biologischer und medizinischer Forschung
Von Heinz-Jürgen Voß

Die Anwälte des Teufels
Mit elf Jahren Verspätung werden fünf Vorträge zum Gedenken an Niklas Luhmann veröffentlicht
Von Nicklas Baschek

Gutmeinende und Nochbesserwissende
Thea Dorn erhellt die harmonischen deutschen Zustände mit einer Textsammlung
Von Rolf Löchel

Jenseits des female-streams
Gudrun Ankele hat in „absolute Feminismus“ Texte von den Rändern des Feminismus zusammengetragen
Von Rolf Löchel

Von Mitarbeitern

Glück im Unglück – Ludger Lütkehaus hat Einsichten des „glücklichen Pessimisten“ Arthur Schopenhauer zusammengestellt

Politik, Geschichte und Religion

Missverstehende Trauer
Christian Schneider und Ulrike Jureit beleuchten in ihrem Band „Gefühlte Opfer“ die „Illusionen der Vergangenheitsbewältigung“
Von Ulrich Krellner

Vorauseilender Gehorsam im Auswärtigen Amt
Christopher Browning schreibt, dass die so genannten Judenexperten des Auswärtigen Amtes karrierebewusst und nicht wirklich antisemitisch waren
Von Klaus-Jürgen Bremm

Tödliche Durchhalteparolen
Dieter Hartwigs Studie über den letzten Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Karl Dönitz, ist keine Lebensbeschreibung, sondern eine problemorientierte Studie, die viele Wünsche offen lässt
Von Klaus-Jürgen Bremm

Verzweifelte Odyssee
Über Rosine de Dijns Bericht „Das Schicksalsschiff“
Von Klaus-Jürgen Bremm

Wenn die Wörter versagen
Birthe Klementowskis Multimedia-Band über die Euthanasie in Hadamar
Von Irina Gradinari

Transatlantiker
Martin Pollack über den Völkerstrom von Galizien in die Vereinigten Staaten
Von Daniel Krause

Anatomie einer gewalttätigen Gesellschaft
Russlands Weg in den Bolschewismus war lange vorgezeichnet
Von Klaus-Jürgen Bremm

Zwischen Macht und Moral
Der von Stefan-Ludwig Hoffmann herausgegebene Sammelband „Moralpolitik“ bietet aufschlussreiche empirische Studien zur konfliktreichen Geschichte der Menschenrechte im 20. Jahrhundert
Von Sönke Abeldt

Entindividualisierung, Entpersönlichung und Gehirnwäsche
Pinar Seleks Studie zeigt, wie der türkische Militärdienst junge Männer in die Form des ‚echten Mannes‘ zwingt
Von Rolf Löchel

Die EU schafft sich ab
Heiner Flassbecks „Die Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts“ lässt sich als Analyse einer die demokratische Gesellschaft gefährdenden Wirtschaftspolitik lesen
Von Laslo Scholtze

Was Europa dem Altertum verdankt
Hartmut Leppin schreibt über das „Erbe der Antike“
Von Ursula Homann