Das Lexikon zur Literaturwissenschaft ist auf der Basis einer an der Universität München und an der Universität Marburg vorgenommen Aufstellung literaturwissenschaftlicher Grundbegriffe entstanden, wird fortlaufend erweitert und mit Einträgen zu Autoren und Werken ergänzt. Zum Stellenwert der Begriffe im Gesamtzusammenhang der Literaturwissenschaft gibt das dreibändige Handbuch Literaturwissenschaft (in diesem Lexikon bei Verweisen darauf mit "Handbuch Literaturwissenschaft" + Bandangabe abgekürzt) umfassende Auskunft.
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Oliver Pfohlmanns Lexikon zur Literaturkritik wird von dem Autor alleine erstellt. Kommentare zu den Einträgen sind jedoch möglich und willkommen.
Bora Ćosić, born April 5, 1932 in Zagreb, the Serbian and Croatian author and essayist, lives in Berlin and Rovinj. He is the author of some 30 novels, volumes of collected stories and essays, including his acclaimed novel “Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution” (1969). In 2002 he was awarded the Leipzig Book Prize for European Understanding.
Zafer Şenocak, 25.5.1961 in Ankara, Türkei, ist Schriftsteller und Essayist. Er wuchs in Istanbul und München auf und lebt seit 1989 in Berlin. Seit seinem Debüt 1983 veröffentlichte er 23 Bände mit Lyrik, Prosa und Essays (zuletzt »Der Pavillon«, 2009). Seine Werke wurden ins Englische, Französische, Italienische, Tschechische und Türkische übersetzt. Şenocaks Beiträge zur islamischen Tradition und türkischen Identität in der Moderne erscheinen u.a. in der taz, im Tagesspiegel, in der Welt und im Deutschlandfunk.
Megan Abbott, geboren 1971 in Detroit, hat bislang sechs Bücher veröffentlicht, für die sie Auszeichnungen erhielt, darunter den Edgar Allan Poe-Award und den Edgar Award. »Das Ende der Unschuld« ist ihre erste Veröffentlichung auf Deutsch.
Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 in Gizeh, bei Kairo, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum.
Hartmut Abendschein, geb. am 7.10.1969 in Schwäbisch Hall, war Buchhändler in Stuttgart. Studium der Germanistik und Anglistik in Konstanz und Glasgow, wiss. Dokumentar in Köln, lebt und arbeitet in Bern.
Veröffentlichungen von Lyrik, Prosa und literaturwissenschaftlichen Texten in Zeitschriften und Anthologien, Betreiber des literarischen Weblogs »taberna kritika« und Mitbegründer von »litblogs.net – literarische weblogs in deutscher sprache« sowie von »spatien – zeitschrift für literatur«.
Ulf Abraham, geb. 1954, studierte Deutsche und Englische Philologie in Erlangen und Freiburg/Br., promovierte nach dem 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (1980) mit der Arbeit "Der verhörte Held. Recht und Schuld Verhöre, Urteile und die Rede von Recht und Schuld im Werk Kafkas" (1983), arbeitete nach dem 2. Staatsexamen (1985) vier Jahre als Gymnasiallehrer in Schweinfurt und von 1989 bis 1994 als wissenschaftlicher Assistent, nach der Habilitation (1994) als Privatdozent an der Universität Bamberg. Von Oktober 1995 bis Februar 1997 war er Vertreter, von 1997 bis 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Würzburg. Seit 2005 lehrt er als Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Bamberg.
Chinua Achebe, geb. am 16.11.1930 in Ogidi im Osten Nigerias als Sohn eines Katechisten aus dem Stamm der Igbo, studierte am University College von Ibadan und lehrt seitdem als Professor an nigerianischen, englischen und amerikanischen Universitäten. 1958 erschien sein erster Roman ›Things Fall Apart‹. 2002 wurde Achebe für sein politisches Engagement mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt, 2007 erhielt er den Man Booker International Prize.
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