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Online-Lexikon Literaturwissenschaft

Begriffe - Autoren - Werke


Das Lexikon zur Literaturwissenschaft ist auf der Basis einer an der Universität München und an der Universität Marburg vorgenommen Aufstellung literaturwissenschaftlicher Grundbegriffe entstanden, wird fortlaufend erweitert und mit Einträgen zu Autoren und Werken ergänzt. Zum Stellenwert der Begriffe im Gesamtzusammenhang der Literaturwissenschaft gibt das dreibändige Handbuch Literaturwissenschaft (in diesem Lexikon bei Verweisen darauf mit "Handbuch Literaturwissenschaft" + Bandangabe abgekürzt) umfassende Auskunft.
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Lexikon Literaturwissenschaft : Rhetorik

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Allegorese
Methode der Exegese (Auslegung) von Texten (von griechisch αλληγορέω = etwas anders ausdrücken: Bei der allegorischen Auslegung wird dem wörtlichen Sinn (sensus litteralis) von Bestandteilen vor allem religiöser und poetischer Texte ein zusätzlicher, verborgener Sinn (sensus allegoricus oder spiritualis)zugeschrieben. So kann z.B....

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Allegorie
aus gr. allo agoreuein = etwas anderes sagen; wurde in der antiken Rhetorik als "fortgesetzte Metapher" verstanden und zählte zunächst zu den Tropen, insofern die Allegorie einen abstrakten Begriff durch ein Konkretum substituiert. Sie drückt sich jedoch nicht nur in einem Bild, sondern in Verbindung von mehreren Bildern, einem komplexen Metapherngeflecht, aus. Allegorie als poetisches Darstellungsmittel eines abstrakten Begriffs oder einer Vorstellung (z.B. positive oder negative Eigenschaft) wird in sprachliche oder visuelle Bildzeichen oder Bildfolgen übertragen. Z.B....

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Allusion
Anspielung...

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Anadiplose
(von griech. anadíplōsis = Wiederholung, Verdoppelung) Form der Wiederholung eines Wortes oder einer Wortfolge, bei der das letzte Wort eines (Teil-)Satzes am Anfang des folgenden (Teil-)Satzes wiederkehrt. Die Anadiplose gehört wie die Geminatio, die Anapher oder die Epipher zu den rhetorsichen Figuren der Wiederholung, mit denen eine Wort oder eine Wortfolge besonders hervorgehoben wird. Beispiel:...

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Anakoluth
Rhetorische Figur der grammatisch nicht folgerichtigen Satzfortführung. Z.B. "Es geschieht oft, daß, je freundlicher man ist, nur Undank wird einem zuteil"....

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Anapher
Rhetorische Figur der Übereinstimmung eines oder mehrer Wörter an den Anfängen mindestens zweier Teilsätze, Sätze oder Absätze. Z.B. "Wer nie sein Brot mit Tränen aß, / Wer nie die kummervollen Nächte / Auf seinem Bette weinend saß..."....

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Anspielung
Auch 'Allusion', von lat. alludere = (auf etwas) anspielen. - Nicht ausdrücklich vorgenommene Bezugnahme von Texten auf Titel, Formulierungen, Figuren, Situationen oder andere Bestandteile aus einem beim Adressaten als eventuell bekannt oder erkennbar vorausgesetzten anderen Text, auf typische Merkmale ganzer Textgruppen oder auch auf nicht textuell fixierte Wissensbestände (über Personen, Handlungen, Ereignisse, Sachverhalte, Kunstwerke). Die literaturwissenschaftliche Analyse von unterschiedlichen Arten und Funktionen von Anspielungen sind Gegenstand vor allem der Intertextualitätsforschung (s. Handbuch Literaturwissenschaft, II, 204-216). Anspielungen können von Zitaten dadurch unterschieden werden, dass...

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Antithese
Rhetorische Figur der Gegenüberstellung gegensätzlicher Begriffe und Gedanken in einem Satz oder einer Satzfolge ohne logischen Widerspruch. Z.B. "Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein"....

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Antonomasie
Tropus 1. der Umschreibung eines Eigennamens durch besondere, meist stereotyp zugeordnete Kennzeichen. Z.B. "der Dichterfürst" für Goethe, "der Korse" für Napoleon. Tropus 2. der Ersetzung einer Gattungsbezeichnung durch einen typisierenden Eigennamen. Z.B. "Judas" für Verräter....

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Aposiopese
Rhetorische Figur des bewußten Abbrechens der Rede vor der entscheidenden Aussage, die der Hörer oder Leser aber ergänzen kann. Z.B. "Was! Ich? Ich hätt ihn ? Unter meinen Hunden ?"....

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