|
|
|
|
literaturkritik.de » Nr. 6, Juni 2010 » Literaturwissenschaft » Von Mitarbeitern |
| |
|
|
|
Nicht ein Tag, an dem ich nicht an den Tod denke“ – Zu Anja Schnabels Arbeit über Todesvorstellungen und Todesdarstellungen in Peter Weiss’ Bildern und Schriften
Besprochene Bücher / Literaturhinweise
Nach einer Einleitung mit einem Interview mit Gunilla Palmstierna-Weiss beschäftigt sich der erste Teil der Studie mit den Ursprüngen von Weiss’ Todesfokussierung. Als schlüsselhaftes Initialereignis gilt der frühe Tod der Schwester Margit, aber auch der Tod enger Freunde sowie die zeitlich dicht aufeinanderfolgenden Todesfälle der Eltern. In einem zweiten Teil werden die für Weiss’ Malerei und Schriftstellerei verantwortlichen Inspirationsquellen aus Philosophie, bildender Kunst und Literatur an exemplarischen Beispielen vorgestellt. Welche bildkünstlerischen und schriftstellerischen Darstellungstechniken des Todes Weiss selbst entwickelt, wird in einem dritten Teil erörtert. Es kristallisieren sich drei Gestaltungsmethoden heraus: der „sezierende“ Blick, die Retardierung und die Anästhesie. Mit diesen drei Gestaltungsmodi gelingt Weiss die Versprachlichung des undarstellbar Schrecklichen, verarbeitet er seine Todesangst und die mit ihr verbundenen Traumata. Die Studie schließt mit einem Todesstellen-Register zum schriftstellerischen Werk von Peter Weiss.
Anmerkung der Redaktion: literaturkritik.de rezensiert grundsätzlich nicht die Bücher von regelmäßigen Mitarbeiter / innen der Zeitschrift sowie Angehörigen der Universität Marburg. Deren Publikationen können hier jedoch gesondert vorgestellt werden.
 |

 |
Anja Schnabel: "Nicht ein Tag, an dem ich nicht an den Tod denke". Todesvorstellungen und Todesdarstellungen in Peter Weiss' Bildern und Schriften. Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2010. 667 Seiten, 58,00 EUR. ISBN-13: 9783861104537 Bestellung beim Verlag Weitere Informationen zum Buch
|
|
 |
|
|
|
LESERBRIEF SCHREIBEN
DIESEN BEITRAG WEITEREMPFEHLEN
DRUCKVERSION
NEWSLETTER BESTELLEN
|
|
|
|
 |
|
literaturkritik.de » Nr. 6, Juni 2010 » Literaturwissenschaft » Von Mitarbeitern |
| |
|
|
|
|
|

"Leicht im Stil und konzentriert in der Sache" F.A.Z C.H. Beck Verlag

Ein spannender Thriller, ein komplexes Drama um Schuld und Sühne und eine scharfsinnige Auseinandersetzung mit der Militärdiktatur in Argentinien. dtv

Rosenmontag, Rilke-Rose, Neu-Rose, Gürtel-Rose, Liebes-Brief-Rose ... Simone Frielings Spiel mit Namen der Rosen zum Lachen, Rätseln, Nachdenken und Träumen Neu im Verlag LiteraturWissenschaft.de

Website Walter Müller-Seidel
|
|