Dirk Kaeslers Abstimmungen mit der Welt
Seit Juli 2009 veröffentlicht literaturkritik.de zu Beginn jeden Monats eine Glosse des Soziologen Dirk Kaesler. Was ihn dazu inspiriert, verrät die erste Folge: „Die Zeitung liegt auf dem Frühstückstisch. Die Abstimmung mit der Welt, so wie ich sie gestern vor dem Einschlafen verließ, kann anheben.“ Und seinen Leserinnen und Lesern erklärt der Autor: „Ich schreibe diese Zeilen, weil ich Ihnen, auf Einladung der Redaktion, ab nun und für unbestimmte Zeit, jeden Monat davon berichten darf, was mir bei dieser täglichen Abstimmung mit der Welt in den Sinn gekommen ist. Immer wird es darum gehen, dass ich etwas lese, erfahre, höre, sehe, erlebe, was mich zu beschäftigen beginnt. Oft genug ärgert, manchmal betrübt, häufig freut. Und daran werde ich Sie teilhaben lassen, wenn Sie wollen. Und wenn Sie sich darüber ärgern, betrüben oder freuen, dann schreiben Sie mir, bitte. Die Redaktion kann nichts für meine Meinung zum Tage, sie bietet ihr jedoch die Plattform, sie lässt mich zum Blogger werden. Dafür bin ich dankbar.“
Die Redaktion dankt ihrerseits dem geistesgegenwärtigen Wissenschaftler und Zeitungsleser.
Bisher sind erschienen:
Die globale Zwangsreligion der Menschheit. Anmerkungen zum Religiokapitalismus. (Juli 2010)
Insgesamt eine gute Gesellschaft. Deutschlands oft missachtete Selbstverständlichkeiten (Juni 2010)
Gefallen! Die zeitlose Wirklichkeit des Krieges kam zurück nach Deutschland (Mai 2010)
Darf es einen „Handel mit der Gerechtigkeit“ geben? Eine schleichende Kulturrevolution (April 2010)
Wie lange geht das noch „gut“? Schulden erdrosseln unsere Zukunft (März 2010)
Der Schnabel bleibt trocken. Ermutigende Zeichen aus der Unterwelt (Februar 2010)
Der Systemgedanke ist keine billige Ausflucht. Bürokratische Maschinen entmündigen uns (Januar 2010)
Max Weber ist schuld. Bedrohen Ideen westlicher Sozialwissenschaftler die Islamische Republik Iran? (Dezember 2009)
Wer ist schuld am Verschwinden der Ehrbarkeit? Wie die Gier der Anleger angeblich die Ehrbaren Kaufleute verhindert (November 2009)
Bürgerlich! Bürgerlich? Ein zaghafter Versuch der Problematisierung eines allgegenwärtigen Begriffs (Oktober 2009)
Schmerzhafte Aufklärungsarbeit. Soziale Ungleichheit ist nicht nur ein akademisches Thema (September 2009)
Blut, Orden, Geld. Warum nennt die Bundesregierung den Krieg in Afghanistan „Stabilisierungseinsatz“? (August 2009)
Alles falsch, was falsch sein kann. Meine tägliche Synchronisation mit der Welt (Juli 2009).
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